The Great White Way

Veröffentlicht: März 14, 2014 in Broadway, Neues, Skuriles

New York ist eine Reise wert. Nebst üblichen touristischen Hotspots, etwa dem Empire State Building, dem Central Park oder Lady Liberty, ist es der Broadway, der mit seiner magischen Anziehung Scharen von Touristen in die Stadt lockt. Aber nicht nur Touristen, auch Theatermacher, Künstler und jene die den großen Sprung schaffen wollen, treiben in der Stadt die niemals schläft ihr Unwesen. New York ist eine Stadt in der alles möglich zu sein scheint. Da trifft man etwa Sarah Jessica Parker beim Shoppen, stößt nach einer Preview von Les Misérables mit Cameron Mackintosh zusammen oder unterhält sich nach der Opening Night von Sweeney Todd (mit u.a. Oscar Preisträgerin Emma Thompson als Mrs. Lovett) mit Neil Patrick Harris über Sondheims Werke. Alltag in New York, wie es scheint.

Ebenfalls Alltag, IF/THEN Hauptdarstellerin Adele Dazeem als Nachbarin zu haben, etwas an das man sich rasch gewöhnt. Der Broadway ist eben anders, ein besonderer Glanz umgibt das Theatre District wenn es Abend wird und all die Leuchtreklamen ihre Wirkung entfalten. Speziell wird es dann, wenn etwa Sir Cameron Mackintosh beginnt über seine Pläne zu plaudern und davon erzählt, dass er jetzt Mary Poppins in Wien machen wird, aber eigentlich viel lieber die neue Version von Les Misérables, welche alsbald ihre Broadway Premiere feiern wird, nach Wien bringen möchte. Im gleichen Atemzug fordert er auf: „Erzähl allen, dass ich die Show machen will, sie sollen dem Theater schreiben, dass das Publikum Les Miz haben will und dann wird das was.“ Sir Camerons Wort in Gottes Ohr, doch weiß der gesellige Producer wohl nicht, dass in Wien die Mühlen nur so mahlen wie das dynamische Duo Drozda/Struppeck es will.
Vielleicht sollte man mit Sir Cameron nochmals bei einer Tasse Tee darüber plaudern.

Um über die Geschehnisse in der Welt des Musicals zu plaudern, habe ich mir einen speziellen Gesprächspartner gesucht. Michael Riedel, Kolumnist der New York Post, hat zwischen einer Aufzeichnung fürs Radio und dem Abgabetermin seiner Kolumne Zeit gefunden, sich mit mir zu treffen. Riedel ist nicht nur der am wahrscheinlich meisten gefürchtetste Kritiker am Broadway, er ist auch mit einer Vielzahl an Details bezüglich der REBECCA am Broadway Geschichte vertraut und ebenfalls sehr an den Vorgängen in Europa und vor allem in Wien interessiert.  Mehr dazu wird es alsbald zu lesen geben, jetzt heißt es erstmal Koffer auspacken, das Erlebte verarbeiten und Vorbereitungen für die anstehende Gala Premiere (welch unnütze Bezeichnung) in Wien zu treffen.

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